Die Jugend ist unsere Zukunft

Die Diskussion über die Notwendigkeit, Sinn oder Unsinn offener Jugendarbeit neben der
Jugendarbeit in den Vereinen, hat in Hockenheim eine lange Tradition.
Die
Jugendzentrumsinitiativen AKJZ und HAJO, Teil der landesweiten Jugendzentrums-bewegung,
setzten sich bereits in den 70er Jahren für ein Jugendzentrum ein.
„Als Haus der Jugendlichen etabliert“,
lautete im März 1984 die Überschrift
in unserer Heimatzeitung zum
einjährigen Bestehen des Jugendhauses
„Altes Pumpwerk“. Ein Erfolg der
Jugendzentrumsbewegung, der nicht in
Vergessenheit geraten darf.
Im November 2001 kam das
Jugendzentrum am Aquadrom, JUZ
genannt, hinzu. Das Angebot für die
Jugendlichen in Hockenheim wurde
erweitert.
Der Arbeitskreis Jugend, ein freier
Zusammenschluss engagierter Hockenheimer Bürger, auch die Polizei war vertreten, leistete in
der jüngeren Vergangenheit gute Arbeit. Das Gutachten über „Die Situation der Jugend“ legte
die Grundlage für das heute propagierte „Kommunale Jugendnetzwerk Hockenheim“. Der
Jugendbeirat löst den Jugendhaus-Ausschuss ab und soll sich der Probleme der Jugendlichen in
Hockenheim annehmen. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt.
Was bewegt die Jugendliche heute in Hockenheim?
- Treffpunkte und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Innenstadt fehlen
- Kein Jugendbüro mit Ansprechpartner
- Kein Kino und Jugenddisko
- Skaterpark (altes Fahrerlager) ist zu erneuern
- Wollen Unterstützung bei der Suche
nach Ausbildungsplätzen und Bewerbungen
- Haben das Gefühl von der Gesellschaft nicht gebraucht zu werden
Was bleibt in Hockenheim noch zu tun?
- Die Probleme der Jugendlichen sind ernst zu nehmen
und zielorientiert anzugehen
- Das Kommunale Jugendnetzwerk Hockenheim
ist mit Leben zu erfüllen
- Der Jugendgemeinderat braucht weiterhin die Unterstützung
der Verwaltung und der Fraktionen
- Kinder und Jugendliche aus sozial Schwachen Familien
stärker fördern
- Maßnahmen zur Integration von Kindern und
Jugendliche mit Migrationshintergrund
ergreifen